Rohrreinigung Wasseramt

Rohrreinigung Wasseramt? Sickerleitung spühlen, Dachwasserleitung spühlen, Sickerschacht leeren… Abläufe putzen siehe Kanalreinigung Wasseramt

Wikipedia Rohrreinigung

Rohrreinigung ist die Tätigkeit zur Säuberung und Instandhaltung von Rohrleitungen. Durch das in den Rohren geförderte Wasser mit Schmutz – Achtung kein Öl werleeren in der Küche und WC!

Das einfachste Rohrreinigungsverfahren ist eine Rohrspülung. Hierbei werden oft Spülauslässe oder im Trinkwassernetz Hydranten genutzt. Allein durch die Erhöhung der Fließgeschwindigkeit werden die meisten losen Ablagerungen ausgetragen. Heutzutage werden im Trinkwasserbereich und bei Abflussrohren verschiedene Spülverfahren eingesetzt, beispielsweise:

  • Wasserspülung
  • Luft-Wasserspülung
  • Luft-Wasser-Impulsspülung
  • Saugspülung
  • Feststoffspülung
  • Saugglocke.

Ablagerungen und Verstopfung in Leitungen

Im Anlagenbau und der Industrie werden besondere Anforderungen an Rohrleitungen bezüglich Oberflächenrauheiten oder Wärmeübergang gestellt. In der lebensmitteltechnischen und pharmazeutischen Industrie sowie in der Medizintechnik sind die Anforderungen Keimfreiheit und Freiheit von Fremdstoffen beispielsweise nach Montage der Rohrleitung oder nach einem Produktwechsel. Ebenso kann es durch Ablagerungen zu Korrosion und damit zum Ausfall der Rohrleitungen kommen.

Je nach Anwendung, Fördermedium und Rohrleitungsmaterial gibt es folgende Methoden zur Rohrreinigung:

Unter der chemischen Rohrreinigung versteht man den Einsatz von Reinigungsflüssigkeiten bzw. Chemikalien zur Entfernung der Beläge. Als typische Beispiele gelten die Entfernung einer Verstopfung durch einen Rohrreiniger oder die Entkalkung einer Kaffeemaschine. Bei Letzterem wird der Kesselstein durch Zitronen- oder Essigsäure entfernt. Je nach Einsatzgebiet und Material des Rohres kann es sich um spezielle Reinigungsflüssigkeiten handeln, auch eine mehrstufige Behandlung:

  • chemische Aktivierung
  • Reinigung
  • Spülen

notwendig machen. Diese Art der Reinigung bedingt manchmal eine Stilllegung der jeweiligen Anlage und führt dann zu Stillstandszeiten, die häufig nicht erwünscht sind. Für einen kontinuierlichen Produktionsbetrieb ist es dann notwendig, diese Anlagen mehrfach (redundant) zu installieren. Ein weiterer Nachteil ist, dass im großtechnischen Bereich (Reaktor, Wärmeübertrager, Kondensator etc.) ebenso große Mengen der Reinigungsflüssigkeiten anfallen, was zu Entsorgungsschwierigkeiten führen kann. Ein weiteres Problem stellt sich in der Lebensmittelindustrie durch die mögliche Giftigkeit der Reinigungsflüssigkeiten. Hier können nur strikte Einhaltung der Spülvorschriften und eine genaue Restmengenkontrolle Abhilfe schaffen. Dies bedingt aufwendige Nachweisverfahren. Insgesamt ist das Verfahren der chemischen Rohrreinigung für beliebige Durchmesser einsetzbar, allerdings werden sich beim Volumen einer Pipeline praktische Einsatzgrenzen ergeben.

Vorsicht mit mech. Reinigunmg!

Bei den mechanischen Rohrreinigungssystemen handelt es sich um einen Reinigungskörper, der durch das Rohr bewegt wird, um Ablagerungen an der Rohrwand zu beseitigen. Im einfachsten Fall handelt es sich um eine entsprechende Bürste, die mittels Stange oder einer biegsamen Feder (Spiralfeder: Rohrreinigungsspirale) im Rohr hin- und herbewegt wird. Im großtechnischen und industriellen Bereich haben sich aber mehrere unterschiedliche Verfahren entwickelt.